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Greetsiel

Architektur

Sielstraße Nr. 11 - 15

In Greetsiel sind viele alte Gebäude erhalten geblieben und restauriert worden. Alleine die Sielstraße direkt am Hafen ist eine architektonische Augenweide. Vor allem die Häuser Nr. 11, datiert auf 1741, und Nr. 15, erbaut 1792, mit ihren nach niederländischen Vorbildern gestalteten glockenförmigen Giebeln ziehen die Blicke auf sich.

Unweit des Hafens auf halben Weg zur evangelisch-reformierten Kirche, einer rechteckigen Backstein-Saalkirche mit gotischen Spitzbogenfenstern, die zwischen 1380 und 1410 in mehreren Abschnitten erbaut wurde, liegt das Hohe Haus. Der zweigeschossige traufständige Backsteinbau wird durch die Maueranker am Giebel auf 1696 datiert und war im späten Mittelalter der Sitz des Rentmeisters. Heute beherbergt das Gebäude ein Hotel.

Weiter architektonisch interessante Gebäude sind das ebenfalls vermutlich im 16. Jahrhundert entstandene Amtmannshaus am Neuen Deich und das 1794 errichtete klassizistische Haus von Halem in der Mühlenstraße.

Fischereihafen

Krabbenkutter im Fischereihafen

Es ist das wohl bekannteste Fotomotiv Greetsiels: der Fischereihafen

Mit seinen gegenwärtig 27 Krabbenkuttern, flankiert von den malerischen Häusern der Sielstraße, befindet sich der bereits 1388 urkundlich erwähnte Hafen in unmittelbarer Nähe unserer dennoch ruhig gelegenen Ferienwohnungen.

Auch in diesem Jahr bildet der Fischereihafen wieder die Kulisse für das Rahmenprogramm des jährlich stattfindeten Kutter-Korsos, an dem mehr als 23 Greetsieler Krabbenkutter teilnehmen und zu einer mehrstündigen Fahrt einladen. Mit Musik, Krabbenpulwettbewerbe und kulinarischen Köstlichkeiten von der "Waterkant" ist am 4. August 2012 sowohl für Unterhaltung als auch für das leibliche Wohl gesorgt. Nähere Informationen unter anderem zum Kartenvorverkauf erhalten Sie bei der Tourist-Info in Greetsiel (Telefon: 04926/9188-0).

Greetsieler Woche

In der Ubbo-Emmius-Schule findet bereits seit 1970 jährlich die Kunstausstellung "Greetsieler Woche" statt. In der Zeit vom 19. - 26. August 2012 stellen namenhafte örtliche und internationale Künstler ihre Werke unter anderem aus den Bereichen Malerei, Keramik, Goldschmiede und Bildhauerei vor.

Aber nicht nur zur Greetsieler Woche werden Freunde des Kunsthandwerks fündig. Zahlreiche kleine Galerien finden sich in der Greetsieler Altstadt und am Hafen. In vielen Teestuben und Cafés werden zu dem in mehr oder weniger regelmäßig Ausstellungen Künstler und ihre Werke vorgestellt, unter anderem in Poppingas Alter Bäckerei oder einer der Zwillingsmühlen.

Poppingas Alte Bäckerei

Seit Beginn der 1980er Jahre steht das im 17. Jahrhundert erbaute Gebäude in der Sielstraße 21 unter Deckmalschutz. Es verfügt noch über eine unverändert erhaltenen Inneneinrichtung aus dem 19. Jahrhundert, die ebenso wie der Aufbau eines Gewerbebetriebes alter Zeit den Rahmen für das beherbergte Museum, Café und für die Galerie bilden.

In der Saison ist " Poppinga's Alte Bäckerei" täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, in den Wintermonaten achten Sie bitte auf den Aushang. Das traditionelle Neujahrskuchenbacken findet vom 27.12. bis zum 02.01. statt.

Die Zwillingsmühlen

die Zwillingsmühlen

Genießen Sie die berühmten ostfriesischen Pfannkuchen aus selbstgemahlenem Vollkornmehl in Schoof’s Mühlencafe im ehemaligen Kornspeicher der östlich gelegenen, roten, 1706 erbauten und 1921 erneuert Mühle mit seiner direkt am Sieltief gelegenen Terrasse.

Neben biologisch angebautem Obst und Gemüse bekommt Sie im Mühlenladen im Erdgeschoss der Mühle täglich frisches Mühlenbrot und Vollkornartikel und während der Saison (April bis Oktober) auch Sonntags frische Brötchen.

Der zweistöckige Galerieholländer stehen in direkter Nachbarschaft zur grünen, westlich gelegenen, ortsnäheren Mühle am Greetsieler Sieltief. 

Die grüne Mühle wurde 1856 erbaut und wird heute von der "Vereinigung zur Erhaltung der Greetsieler Zwillingsmühlen" bewirtschaftet. Sie beherbergt neben einer Teestube im Erdgeschoss auch eine Bildergalerie mit wechselnden Ausstellungen im ersten Stock.